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Sitz-Steh-Arbeitsplätze

Das Kreuz mit dem Kreuz

Ob bei der Arbeit im Büro, beim Autofahren, beim Essen oder abends vor dem Fernseher: Der Mensch verbringt täglich bis zu 15 Stunden - und damit insgesamt mehr als 85% seiner Lebenszeit - im Sitzen.

Bewegungsmangel, speziell am Arbeitsplatz, ist heute die häufigste Ursache für Muskel- und Gelenkerkrankungen. Rund 80% der Bevölkerung leidet im Laufe ihres Lebens mindestens einmal an akuten Rückenschmerzen. Bei bis zu 35% entwickeln sich daraus langfristige Beschwerden.

Ursprung allen Übels ist meist der Arbeitsplatz selbst: Nach Statistik des Deutschen Büromöbelforums (2003) entsprechen noch immer mehr als 30% aller Bildschirmarbeitsplätze nicht den notwendigen ergonomischen Vorgaben.

Ständiges Sitzen und Mängel am Mobiliar führen im Büroalltag zwangs-läufig zu einer ungünstigen Körper-haltung und lassen zudem die Muskulatur erschlaffen. Die Folge ist eine dauerhaft hohe Belastung und Schädigung der Wirbelsäule.

Volkskrankheit mit Folgen für die Volkswirtschaft

Rückenschmerzen zählen heute zu den häufigsten Krankheitsgründen: Rund ein Drittel aller Fehlzeiten in Unternehmen entsteht durch Erkrankungen an Muskeln und Gelenken.

Die typischen Krankheitsbilder wie Verspannungen, Hexenschuss oder Bandscheibenvorfall bedürfen oft einer langwierigen Behandlung, die nicht nur von den Krankenkassen, sondern auch von den Arbeitgebern teuer bezahlt wird: Nach Angaben des Deutschen Büro-möbelforums verursachen Rückenleiden jedes Jahr rund 86 Mio. Fehltage und insgesamt ca. 37 Mrd.EUR Kosten für Lohnfortzahlung und Krankenkassenaufwendungen.

Dabei ist der Schaden für die Unternehmen meist noch höher anzusetzen.

Eine dauerhaft falsche Körperhaltung am Schreibtisch kann bei den betroffenen Mitarbeitern die Arbeitsfreude dämpfen und zu einem Leistungsverlust von bis zu 35% führen.


Dynamik statt Statik

Um den Bewegungsmangel am Arbeitsplatz auszugleichen und der einseitigen Belastung des Rückens entgegenzuwirken, empfehlen Arbeitsmediziner als so genannte "Ergonomie-Formel" den gesunden Mix: Maximal 50% seiner Arbeitszeit im Büro sollte der Mensch im Sitzen verbringen; den Rest im Stehen (25%) und in Bewegung (25%).

Ergonomie am Arbeitsplatz verlangt damit eine dynamische Einrichtung:
Eine Möblierung, die Bewegung fördert und sich perfekt an individuelle Gegebenheiten und verschiedene Arbeitsabläufe anpasst.

Je flexibler die Einrichtung auf die Anforderungen seines Nutzers abgestimmt werden kann, desto höher ihr ergonomischer Wert.

Elektrisch höhenverstellbare Steh-Sitz-Tische werden der geforderten Ergonomie-Formel optimal gerecht.


Ergonomie auf Knopfdruck. Effektiv und wirtschaftlich.

Im Gegensatz zu starren Arbeitsplatzsystemen fördern sie durch den Wechsel von Stehen und Sitzen den gesunden Bewegungsausgleich und ermöglichen jederzeit eine flexible Anpassung an die verschiedenen Arbeitssituationen.

Die Arbeit am Steh-Sitz-Tisch fördert ein Mehr an Bewegung und kommt der von Arbeitsmedizinern empfohlenen Ergonomie-Formel (50% Sitzen, 25% Stehen, 25% Bewegung) am nächsten.

Durch einfache, elektromotorische Höhenverstellung bringt ein Steh-Sitz-Tischsystem auf Knopfdruck die notwendige Dynamik in den Büroalltag:

- Der regelmäßige Wechsel zwischen Stehen und Sitzen aktiviert die Muskulatur sowie das Herz-Kreislauf-System und beugt so körperlichen Beschwerden vor. Für mehr Gesundheit.

- Viele Aufgaben - sei es ein Telefonat oder eine Besprechung - werden im Stehen deutlich schneller erledigt und bringen damit einen meßbaren Zeitgewinn. Für mehr Effektivität.

- Arbeit im Stehen fördert die Blutzufuhr zum Gehirn und steigert die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter um bis zu 20%.

Für mehr Produktivität und Wirtschaftlichkeit.

Steh-Sitz-Arbeitsplätze: Ergonomie nach Maß und Vorschrift

Eine Reihe gesetzlicher Vorschriften regelt heute die Gestaltung von Bildschirm-arbeitsplätzen und definiert über verschiedene Richtwerte und Maßangaben damit zugleich die Anforderungen an einen ergonomisch optimalen Steh-Sitz-Tisch:

Korrekte Anpassung an die Körpermaße:
Für eine optimale Körperhaltung im Stehen und im Sitzen sollte die Arbeitsfläche in der Höhe so individuell wie möglich einstellbar sein: Ein Höhenverstellbereich von 68 bis mindestens 130 cm bietet ideale Arbeitsverhältnisse für nahezu jede Körpergröße (ca.1,55 bis 2,0 m).

Maximale Beinfreiheit:
Um Fehlhaltungen im Sitzen vorzubeugen, sollte das Tischsystem ausreichend Bewegungs- und Beinfreiheit bieten. Nur ein barrierefreier Beinraum ohne störende Gestell-Traverse unterstützt das dynamische Sitzen sowie einen regelmäßigen Haltungswechsel und ermöglicht ein Ausstrecken der Beine - für eine optimale Durchblutung.

Ungestörtes Arbeiten:
Ein elektrisch gesteuerter Steh-Sitz-Tisch, der bei der Höhenverstellung durch laute Motorgeräusche für Unruhe sorgt, ist für die Arbeit im Teambüro denkbar ungeeignet. Speziell bei der Einrichtung von Mehrpersonenbüros sollte deshalb auf einen ruhigen, schnellen Motorlauf geachtet werden.

Optimale Anpassung an Arbeitsabläufe:
Die Arbeit am Schreibtisch folgt natürlichen Bewegungsabläufen. Die Form der Tischplatte sollte daher auf die zumeist kreisförmigen Arbeitsbewegungen abgestimmt sein.

Mit Rückendeckung Kosten senken

80% aller Ausgaben im Büro sind heute Personalkosten - nur 1,5% dagegen wird in die Büroausstattung investiert.

Dennoch gilt: Die Investition in eine ergonomisch optimale Büroeinrichtung ist zugleich eine Investition in den Produktionsfaktor "Mensch". Mit doppeltem Gewinn für die investierenden Unternehmen. Denn die Einrichtung von Steh-Sitz-Arbeitsplätzen fördert nicht nur die Gesundheit, Zufriedenheit, Motivation und Leistung der Mitarbeiter. Sie spart durch die Reduzierung von Fehlzeiten über die gesamte Dauer der Mobiliarnutzung auch hohe Personal-kosten und zahlt sich damit schnell wieder aus. Für deutlich mehr Effizienz.

Amortisation eines Steh-Sitz-Arbeitsplatzes

Ein Krankheitstag eines Arbeitnehmers kostet Unternehmen heute rund 250,- Euro.
Die Investition von ca. 1.000,- Euro in einen ergonomischen Steh-Sitz-Arbeitsplatz macht sich schon bei einer Reduzierung der Fehlzeit um nur 4 Krankheitstage - innerhalb der durchschnittlich 10-jährigen Nutzungsdauer des Tisches - bezahlt.